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Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Das Musical für die ganze Familie und für alle kleinen Prinzessinnen.
leider abgesagt

08.01.2009, Suhl,
CCS

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Das Musical für die ganze Familie und für alle kleinen Prinzessinnen.
09.01.2009, Dresden,
Kulturpalast

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Das Musical für die ganze Familie und für alle kleinen Prinzessinnen.
10.01.2009, Cottbus,
Stadthalle

THE GOLDEN GOSPEL SINGERS

more than Gospel - live from Harlem, USA
10.01.2009, Bautzen,
Maria-und-Martha-Kirche

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POLARKREIS 18

POLARKREIS 18


The Colour of Snow Tour

05.03.2009, 20:00 Uhr   TICKETS
Dresden, Alter Schlachthof


Versuchen wir mal, nüchtern zu bleiben. Lassen wir fürs Erste alle Metaphern, Metonymien und sonstigen rhetorischen Figuren stecken. Auch wenn’s schwer fällt bei dieser Musik.
Also: Die CD, die wir Ihnen hiermit überreichen, heißt „The Color Of Snow“. „The Color Of Snow“ enthält zehn Songs. „The Color Of Snow“ ist das zweite Album von Polarkreis 18, DER deutschen Newcomerband des vergangenen Jahres, das am 10. Oktober via Vertigo/UniversalMusic veröffentlicht wird. Wer auch nur ein stecknadelkopfgroßes Etwas von Popmusik versteht, hat voll Höchstspannung auf diesen Moment gewartet – darauf, dass dieses berückend schöne, wilde und unberechenbare Wesen ein zweites Mal aus seinem Geheimversteck kommt, die Nase in den frostwarmen Wind hält, die Flügel auffaltet und... Mist, jetzt ist es schon wieder passiert. Wir wollten doch nüchtern bleiben.
So ist das nun mal: Polarkreis 18 kitzeln die Fantasie. Die Musik von Polarkreis 18 kann man nicht nur hören, sondern auch sehen und riechen und manchmal sogar anfassen. Es hat in Deutschland noch nie eine Band gegeben wie sie, deshalb verlöschen alle üblichen Vergleiche: Keine Band hat den präzisen, krispen Beat und den schmelzenden Vielklang so unzertrennlich gemacht. Keine Band hat so greifbar vorgeführt, dass die Kälte und die Zärtlichkeit in Wahrheit Schwestern sind. Polarkreis 18 hauchen Widersprüche weg. Sie machen Musik, an der man sich festhalten kann, die aber jederzeit auf dem Sprung zu sein scheint. Die das Potential hat, sich in alle Richtungen zu bewegen. Unerwartet. Man kann nie wissen. Das Unglaublichste daran: Mit derart verrückter Musik und Attitüde sind Polarkreis 18 nicht nur eine Entdeckung für Insider und Liebhaber geworden – sie haben einen echten Blitzerfolg gelandet. Sie sind mit ihrem im Februar 2007 von Motor Music veröffentlichten Debütalbum „Polarkreis 18“ als absolute Newcomer in die deutschen Charts eingestiegen. Sie haben neben ihrer umjubelten Deutschlandtour auch Konzerte in Frankreich, England (beim „Great Escape“-Festival) und Holland gespielt. Und zuletzt noch den Tempel der Cutting-Edge-Musik erobert, das Roskilde Festival.
Früher hätte man gesagt: Polarkreis 18 sind – schon anderthalb Jahre nach der ersten Veröffentlichung – aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken. Weil diese Band ein ganz besonderer Fisch im Wasser ist. Zu eigenständig und one-of-a-kind, um mit anderen verwechselt zu werden. Aber auch anschlussfähig genug, dass jeder sich in sie verlieben kann, auch das große Pop-
Publikum in aller Welt, das sonst selten Musik aus Deutschland mitbekommt. Jetzt geht es weiter: „The Color Of Snow“, das zweite Album. Aufgenommen im legendären Weilheimer Uphon-Studio, produziert von Mario Thaler (u.a. The Notwist) und Jochen Naaf
(PeterLicht). Wichtigste und stilbildendste Gäste: das Filmorchester Babelsberg mit seinen Bläsern und Streichern, arrangiert von Sven Helbig, dem Mitbegründer und Leiter der Dresdner Sinfoniker (die unter anderem mit den Pet Shop Boys „Panzerkreuzer Potemkin“ aufführten). Und alles bleibt neu, getrieben von der ungewohnten Mischung aus Selbstbewusstsein und Wahnsinn. Polarkreis 18 switchen das Dancefloor-Stroboskop an, wie man es von ihnen noch nicht gehört hat, in „Allein Allein“ (der ersten Single die bereits am 19. September erscheint, auch Titelsong der Mitte Oktober in unseren Kinos anlaufenden Marco Kreuzpaintners Verfilmung von Otfried Preußlers Literaturklassiker „Krabat“!) oder „Rainhouse“. Felix Räuber singt in Englisch, Deutsch und in Sprachen, die kein Mensch versteht, er segelt auf den Wörtern, taucht in die Oktaven, tanzt in „Heart Of A Man“ auf dem Eis, umarmt in „River Loves The Ocean“ die Geigen, ohne zu versinken. „Prisoner“ ist das bisher radikalste Stück der Band, ein gewaltiger Dialog zwischen Band und Orchester, ein Spiel, eine Verstrickung, die man nicht einfach mit zwei, drei Handgriffen wieder lösen könnte. Aber hören Sie selbst. Und hören Sie gut zu, denn Polarkreis 18 sprechen mit uns, wenn sie spielen. Mit Wörtern und Bildern, die in keinem Dictionary stehen. Wer hinterher also Probleme hat, das alles in die nüchterne Sprache der Sandsteine und Eiskratzer zurückzuübersetzen – dem sei ausnahmsweise verziehen.


Externe Links:

www.polarkreis18.de